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Einladung zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Bienen in Gefahr ?

Das Bienensterben beschaeftigt Europa nach wie vor, trotz der dramatischen Zahlen wird nicht konsequent gehandelt.

Die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach lädt deshalb am 09.Juni 2013 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Bienen in Gefahr ? Maßnahmen gegen das Bienensterben auf nationaler und europaeischer Ebene ins Apollokino Stockerau.

Neben Kadenbach diskutieren die SPÖ-Nationalratsabgeordneter Hannes Weninger und Imkerin Waltraud Schmied.

Im Anschluss wird der eindrucksvolle Film "More than honey? des Regisseurs Markus Imhoof gezeigt.

Europaabgeordnete Karin Kadenbach freut sich auf Ihr Kommen!

www.karinkadenbach.at

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TV-Beitrag zum Thema: Das stille Gift – Wenn Pestizide krank machen

► Link zum Video:

Anmerkung von mir: Ein echt erschreckender Beitrag! sad
Wenn das wirklich so stimmt, dann brauchen wir uns in Europa in Zukunft über echt nichts mehr wundern – warum wir so viele Allergien haben bzw. warum es ein Bienensterben gibt!

Bitte schaut euch die Dokumentation an, dauert nur knapp 29 Minuten. (nehmt euch die Zeit dafür ist echt interessant!)

Wir kommen alle ständig in Berührung damit: Auf unseren Feldern, in unseren Vorgärten und inzwischen auch in unserem Essen: 15.000 Tonnen des Pestizids Glyphosat werden jedes Jahr in Deutschland eingesetzt. Der Wirkstoff ist ein Standard-Unkrautvernichter und wird in der Landwirtschaft, genauso wie von Hobby-Gärtnern und auf Kinderspielplätzen eingesetzt. Dabei steht Glyphosat seit Jahrzehnten im Verdacht giftig für den Menschen zu sein. Missbildungen bei Neugeborenen und Krebserkrankungen werden in immer neuen wissenschaftlichen Studien in Zusammenhang mit dem Wirkstoff gebracht.

Hinzu kommt: Das Mittel ist längst in unserer Nahrungskette angekommen und damit in unseren Körpern. Jüngste noch unveröffentlichte Studien zeigen: 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland tragen Glyphosat in sich.

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TV-Beitrag zum Thema: Das Geheimnis des Bienensterbens

► Link zum Video:

ARTE-Das Geheimis des BienensterbenIm Jahr 2006 machte die Nachricht aus den USA Schlagzeilen, Milliarden von Bienen seien verendet. Viele Bienenzüchter fanden leere Bienenstöcke vor. Die US-Regierung beauftragte eine Gruppe von Wissenschaftlern mit der Untersuchung dieses mysteriösen Sterbens, das sogleich einen eigenen Namen bekam: Colony Collapse Disorder (CCD; auf Deutsch: "Völkerkollaps"). Über die Ursachen gibt es bisher nur Vermutungen – Genmutation, neue Pestizide, Mobilfunkstrahlungen, ein Virus -, aber keine endgültige Erkenntnis. Seit Jahren investieren Regierungen und verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen beachtliche Mittel in die Erforschung und mögliche Beseitigung der Ursache dieser sich anbahnenden Katastrophe. Hat die Wissenschaft eine Antwort gefunden? Kann sie die Bienen überhaupt retten?

Um diese Fragen zu beantworten, verfolgte der Dokumentarfilm "Das Geheimnis des Bienensterbens" die Arbeit verschiedener Wissenschaftlerteams, die mit unterschiedlichen Hypothesen die Ursachen der weltweiten Bedrohung der Honig- und Wildbienen zu verstehen versuchen. Der Film geht auch der Frage nach, wie es zu den radikalen Veränderungen im Verhältnis von Mensch und Biene kam, das sich lange Zeit im Gleichgewicht befand. Lange bevor ‚Colony Collapse Disorder' in die Schlagzeilen geriet, hatten Wissenschaftler und Bienenzüchter den Schwund der Bienen und anderer Bestäuber festgestellt.

Bisher gibt es keine genauen Diagnosen der Wissenschaftler. Aber selbst wenn die Forschung die Ursachen dingfest macht, ist damit noch kein Heilmittel gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, solange landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt und verändert werden. Ist die Menschheit bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen?

Freiheit für die Vielfalt!

Gefahr für Saatgut durch neue Gesetze

2013 wird das EU-Saatgutrecht überarbeitet. Die Industrie betreibt Lobbying für Gesetze, die kleine Samenhändler, Baumschulen, bäuerliches Saatgut und die Sortenvielfalt gefährden.

Saatguttausch: Bald illegal?
Der freie Tausch von Saat- und Pflanzgut zwischen Bauern und Gärtnern könnte strafbarwerden. Auch gefährdete Sorten dürften ohne aufwändige amtliche Zulassung nicht weitergegeben werden.

ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 setzen sich für ein nachhaltigeres EU-Saatgutrecht ein. Zum Schutz der Vielfalt, der Konsumenten und der bäuerlichen Saatgut-Kultur.

Die Vielfalt braucht Sie!

Jetzt Petition unterzeichnen!

 

Eine gemeinsame Kampagne von:

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TV-Beitrag zum Thema: Bienensterben

heute konkret - BildIn der ORF-Sendung "heute konkret" vom Freitag, 15. März 2013 wurde über das Bienensterben in Österreich berichtet. Zu Gast im Studio war der Imker und Bienenforscher DI. Dr. Stefan Mandl

Insektizide sind chemische Giftstoffe, die Agrarkulturen gegen Schadinsekten schützen sollen. Diese Giftstoffe töten aber auch Nützlinge wie unsere Honigbienen, aber auch andere Nutzinsekten, die für die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen unersetzbar sind. Seit einigen Jahren fordern die Imker ein Verbot für Bienen gefährdende Pestizide. Sie fühlen sich vom Landwirtschaftsministerium im Stich gelassen.

Link zum Beitrag: heute-konkret_Bienensterben

 

Imker und Bienenforscher Dr. Stefan Mandl spricht im Studio über die Folgen für die Menschheit .

Link zum Interview: heute-konkret_Gespraech-mit-Stefan-Mandl

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Pirklhuber: Bienen-Massensterben verhindern und bienengefährliche Pestizide verbieten

Grüne: EU-Kommission gibt Druck der Chemie-Lobby nach und vertagt Bienen-Schutz

Nach massiven Protesten der chemischen Industrie vertagt die Kommission die für Montag geplante Abstimmung im EU-Ausschuss über ein Verbot von bienengefährlichen Pestiziden. "Die Kommission darf vor der chemischen Industrie nicht einknicken und den Bienenschutz auf die lange Bank schieben. Wir müssen ein weiteres Bienen-Massensterben verhindern und die bienengefährlichen Pestizide vom Markt nehmen", fordert Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.

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