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ARTE-Das Geheimis des BienensterbenIm Jahr 2006 machte die Nachricht aus den USA Schlagzeilen, Milliarden von Bienen seien verendet. Viele Bienenzüchter fanden leere Bienenstöcke vor. Die US-Regierung beauftragte eine Gruppe von Wissenschaftlern mit der Untersuchung dieses mysteriösen Sterbens, das sogleich einen eigenen Namen bekam: Colony Collapse Disorder (CCD; auf Deutsch: "Völkerkollaps"). Über die Ursachen gibt es bisher nur Vermutungen – Genmutation, neue Pestizide, Mobilfunkstrahlungen, ein Virus -, aber keine endgültige Erkenntnis. Seit Jahren investieren Regierungen und verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen beachtliche Mittel in die Erforschung und mögliche Beseitigung der Ursache dieser sich anbahnenden Katastrophe. Hat die Wissenschaft eine Antwort gefunden? Kann sie die Bienen überhaupt retten?

Um diese Fragen zu beantworten, verfolgte der Dokumentarfilm "Das Geheimnis des Bienensterbens" die Arbeit verschiedener Wissenschaftlerteams, die mit unterschiedlichen Hypothesen die Ursachen der weltweiten Bedrohung der Honig- und Wildbienen zu verstehen versuchen. Der Film geht auch der Frage nach, wie es zu den radikalen Veränderungen im Verhältnis von Mensch und Biene kam, das sich lange Zeit im Gleichgewicht befand. Lange bevor ‚Colony Collapse Disorder' in die Schlagzeilen geriet, hatten Wissenschaftler und Bienenzüchter den Schwund der Bienen und anderer Bestäuber festgestellt.

Bisher gibt es keine genauen Diagnosen der Wissenschaftler. Aber selbst wenn die Forschung die Ursachen dingfest macht, ist damit noch kein Heilmittel gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, solange landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt und verändert werden. Ist die Menschheit bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen?

Gefahr für Saatgut durch neue Gesetze

2013 wird das EU-Saatgutrecht überarbeitet. Die Industrie betreibt Lobbying für Gesetze, die kleine Samenhändler, Baumschulen, bäuerliches Saatgut und die Sortenvielfalt gefährden.

Saatguttausch: Bald illegal?
Der freie Tausch von Saat- und Pflanzgut zwischen Bauern und Gärtnern könnte strafbarwerden. Auch gefährdete Sorten dürften ohne aufwändige amtliche Zulassung nicht weitergegeben werden.

ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 setzen sich für ein nachhaltigeres EU-Saatgutrecht ein. Zum Schutz der Vielfalt, der Konsumenten und der bäuerlichen Saatgut-Kultur.

Die Vielfalt braucht Sie!

Jetzt Petition unterzeichnen!

 

Eine gemeinsame Kampagne von:

Grüne: EU-Kommission gibt Druck der Chemie-Lobby nach und vertagt Bienen-Schutz

Nach massiven Protesten der chemischen Industrie vertagt die Kommission die für Montag geplante Abstimmung im EU-Ausschuss über ein Verbot von bienengefährlichen Pestiziden. "Die Kommission darf vor der chemischen Industrie nicht einknicken und den Bienenschutz auf die lange Bank schieben. Wir müssen ein weiteres Bienen-Massensterben verhindern und die bienengefährlichen Pestizide vom Markt nehmen", fordert Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.

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Für die EU zählen Fakten und nicht die Hetzkampagnen von Global 2000 und Co.

"Die EU-Kommission hat den Termin zur Abstimmung des vorliegenden Vorschlags vertagt, aufgrund unzureichender Faktenlagen und vieler noch nicht geklärter Fragen. Die österreichische Landwirtschaft hält sich schon seit langem an verpflichtende wirksame Auflagen zum Schutz der Bienen. Und das erfolgreich", zeigt ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes auf.

"Das europäische System der Lebensmittelüberwachung zeigt, dass nachweisbare Rückstände von Pflanzenschutzmitteln bei österreichischen Lebensmitteln bis auf sehr seltene Ausnahmen unter den als zulässig geltenden Grenzwerten liegen. Die Auswertungen Österreichischer Studien (AGES) zeigen auch bei gezielt ausgewählten Verdachtsproben ohne genaue Herkunftsangaben geringe messbare Werte. Für die EU zählen Fakten und nicht Hetzkampagnen. Daher werden in der EU in rechtsverbindlichen Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage ordentlich vorbereitet" sagt Schultes.

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BM Berlakovich muss bienengefährdende ÖVP-Ignoranz beenden

"Bienen sind für die Bestäubung des überwiegenden Teils unserer Pflanzen unverzichtbar", erklärt der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Es ist deshalb überfällig, dass den Schutzerfordernissen in diesem Zusammenhang Rechnung getragen wird und nachweislich bienengefährliche Substanzen aus dem Verkehr gezogen werden."

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