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Grüne: EU-Kommission gibt Druck der Chemie-Lobby nach und vertagt Bienen-Schutz

Nach massiven Protesten der chemischen Industrie vertagt die Kommission die für Montag geplante Abstimmung im EU-Ausschuss über ein Verbot von bienengefährlichen Pestiziden. "Die Kommission darf vor der chemischen Industrie nicht einknicken und den Bienenschutz auf die lange Bank schieben. Wir müssen ein weiteres Bienen-Massensterben verhindern und die bienengefährlichen Pestizide vom Markt nehmen", fordert Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.

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Für die EU zählen Fakten und nicht die Hetzkampagnen von Global 2000 und Co.

"Die EU-Kommission hat den Termin zur Abstimmung des vorliegenden Vorschlags vertagt, aufgrund unzureichender Faktenlagen und vieler noch nicht geklärter Fragen. Die österreichische Landwirtschaft hält sich schon seit langem an verpflichtende wirksame Auflagen zum Schutz der Bienen. Und das erfolgreich", zeigt ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes auf.

"Das europäische System der Lebensmittelüberwachung zeigt, dass nachweisbare Rückstände von Pflanzenschutzmitteln bei österreichischen Lebensmitteln bis auf sehr seltene Ausnahmen unter den als zulässig geltenden Grenzwerten liegen. Die Auswertungen Österreichischer Studien (AGES) zeigen auch bei gezielt ausgewählten Verdachtsproben ohne genaue Herkunftsangaben geringe messbare Werte. Für die EU zählen Fakten und nicht Hetzkampagnen. Daher werden in der EU in rechtsverbindlichen Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage ordentlich vorbereitet" sagt Schultes.

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BM Berlakovich muss bienengefährdende ÖVP-Ignoranz beenden

"Bienen sind für die Bestäubung des überwiegenden Teils unserer Pflanzen unverzichtbar", erklärt der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Es ist deshalb überfällig, dass den Schutzerfordernissen in diesem Zusammenhang Rechnung getragen wird und nachweislich bienengefährliche Substanzen aus dem Verkehr gezogen werden."

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