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Bienen sind wichtig!

Bis zu 80 Prozent der Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten, wie Bienen, angewiesen. Dies gilt für Wildpflanzen ebenso wie für Kulturpflanzen. Besonders im Obstbau kann der Ertrag durch Bienenbestäubung um ein Vielfaches gesteigert werden. Ohne Bienen schaut´s traurig für uns aus …

Etwas für Bienen tun?

Du willst Dich engagieren und etwas für Bienen tun? Nimm mit uns Kontakt auf. Wir beraten Dich, wie auch Du Dich einbringen kannst. Sei es mit dem Anlegen einer „Bienenweide“ oder einem Vortrag in Deiner Schule … oder Du besuchst uns auf unserem Vereinsbienenstand am Zentralfriedhof.

Schon wieder ein Jahr vorbei …

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu und die Imker sind nun mit der Einwinterung ihrer Schützlinge beschäftigt. Der Honig wurde geerntet, die Bienen aufgefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt. Übrigens, in diesem Jahr können sich die Imker und die qualitätsbewussten Honigkäufer über volle Honigtöpfe freuen.

Jungimkern helfen wir!

Am Zentralfriedhof gibt es nicht nur Rehe und Feldhamster sondern seit 2013 auch Bienenvölker. Der „Naturgarten“ mit Blumen, Sträuchern, Bäumen und Biotop bieten den Bienen einen idealen Lebensraum mit Futterquellen und Wasser. Jungimkerinnen und Jungimker haben etwa dreissig Bienenvölker dort stehen.

Wenn man mit der Bienenhaltung beginnen will, sollte man den Einsteigerkurs der Wiener Imkerschule im Donaupark besuchen. Dann einem Verein (am besten unserem!) beitreten, um weiteres Wissen zu erlangen (Fragen an Fachleute, zB Imkermeister stellen zu können oder sich Fachvorträge anzuhören). Im ersten Jahr ist es sinnvoll, seine Bienen auf den Vereinsbienenstand zu stellen. Da wird einem immer von KollegInnen (und fast immer auch vom Obmann des Vereins) „unter die Arme gegriffen“. Also keine Angst, so schwierig ist das mit den Bienen gar nicht – gemeinsam schaffen wir das … nimm mit uns Kontakt auf!

Weiterbildung ist gefragt!

Wenn man sich einmal genauer mit Bienen beschäftigt, dann wird man diese faszinierenden Geschöpfe (wo der Staat mehr kann, als das einzelene Individuum) nicht mehr los … Wir Imker wollen deshalb immer mehr über den Bien (so nennen wir das Bienenvolk) wissen und so haben sich schon vor vielen Jahrzehnten besonders engagierte Imker zu Wanderlehrern ausbilden lassen. In unserem Verein gibt es jeden Monat einen Vortrag eines Wanderlehrers (ca. 2 Stunden) zu interessanten Themen wie: Biologische Bienenhaltung, Wildbienen und Hummeln, Königinnenzucht, die Bienenweide, … Es kommen manchmal mehr als 50% unserer Mitglieder um sich diese Vorträge anzuhören (und natürlich mit KollegInnen fachzusimpeln). Auch durch das Lesen der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Bienen aktuell“ des Österreichischen Imkerbundes baut man Know-How auf. Es werden in unserem Verein auch Untersuchungen an (durch natürlichen Tod  gestorbenen) Bienen unter dem Mikrosop vorgenommen.

Wer sind wir?

Wir sind ein „Haufen“ bunt zusammen gewürfelter, begeisterter, junger und junggebliebener, die eines gemeinsam haben: Die Liebe zur Natur, die Liebe zur Biene.

Wir „Jungen“ sind eher „bio“. Die „Junggebliebenen“ werden das auch immer öfter.

Wir treffen einander regelmäßig um uns auszutauschen und um Erfahrungen zu teilen und wir helfen einander auch, wenn es notwendig ist.

Wir mögen keine Umweltgifte (die Biene ist leider einer der besten Indikatoren dafür) und wir leben bewußt.

  • Wir sind ungefähr 100

    Etwa einhundert Mitglieder hat unser Verein (der älteste Wiens). Komm auch du zu uns, dann sind wir gleich eine/einer mehr …

  • Wir lieben die Natur!

    Unsere Bienen reagieren wirklich sehr sensibel auf Umweltgifte … hilf mit, dass wir die Gifte reduzieren und wenn möglih pflanze ein paar Pflanzen, die den Bienen Nektar und Pollen spenden …

  • Wir wollen Bienen unterstützen!

    Mit einem eigenen Bienenvolk — am besten gleich drei (dann gibt es auch eine Imker-Einsteiger-Förderung) hilft man am besten. Und Bienenhonig, Bienenwachs, Propolis, etc. gibt’s auch …

Vorstandsmitglieder jünger als 50 Jahre
0%
Anteil Männer im Verein
0%
Anteil Frauen im Verein
0%
Mitglieder mit weniger als fünf Bienenvölkern
0%

Warum bist du Imker/in geworden?

Peter

Ich war irgendwann durch das große Bienensterben 2013 (Neonikotionoide, Minister Berlakovich) sehr entsetzt und aufgebracht und wollte etwas für die Erhaltung der Bienen tun. Mein (für mich zu früh verstorbener) Großvater Hans hatte übrigens auch Bienen, das habe ich aber erst erfahren, als ich schon Bienen hatte …

PeterWerbegrafiker
Agnes

Ich bin Imkerin geworden weil mich die Arbeit mit so faszinierenden Tieren interessiert hat. Wie Bienen arbeiten und sich organisieren – es ist für mich jedes Mal wieder unglaublich!

AgnesPressereferentin
Alois

Der Film More than Honey hat meine Einstellung zu Bienen total verändert.  Das, in der Jugend geprägte, Bild der stechlustigen Honig-Produzenten wich dem Bild eines faszinierenden, schutzbedürftigen Insekts, über das ich mehr erfahren wollte.

AloisSchulleiter
Matthias

Immer schon daran interessiert, in irgend einer Form landwirtschaftlich tätig zu werden, bot sich Stadtimkerei als eine sehr spannende Variante, diesen Traum in die Realität umzusetzen. Der Organismus „Bienenvolk“ ist Leben pur. Die Produktion eines Lebensmittels ein Vorgang, der hohe Zufriedenheit verschafft.

MatthiasWirtschaftsforensiker
Daniela

Ich bin seit 2014 Imkerin. Mein Beginn: Es war, denk ich der Wunsch etwas sinnvolles zu tun & die Idee „da stell ich die Kiste (wusste da noch nicht, dass es eigentlich Beute heißt) in den Garten und im Sommer hohl ich den Honig. Tja, da steckt aber viel mehr dahinter. 🙂 Es ist ein wunderschönes, hochinteressantes und anspruchsvolles Hobby. Kurz gesagt: ♥bees

DanielaWertpapierexpertin

Bienen-Wissen

(Wir wissen aber noch viel mehr …)

Flugkünstler!

Wusstest Du, dass eine Honigbiene in ihrem ganzen Leben etwa 8.000 km zurücklegt?

Wachserzeuger!

Wusstest Du, dass 150.000 Bienen benötigt werden um 1 kg Wachs zu erzeugen?

Alter!

Im Sommer beträgt das Lebensalter einer Biene etwa 42 Tage, im Winter 6 Monate!

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